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Viele Greise sind heute in Wahrheit 27 Jahre alt


In einem Vortrag beschreibt Rudolf Steiner, dass dem Menschen für seine Entwicklung zweierlei mitgegeben wird: Die leibliche Hülle und der Inhalt. Nun sagt er, dass es in den früheren Zeiten so war, dass dem Menschen mit der leiblichen Entwicklung auch das Geistige mitgegeben worden ist. So um 8000 vor Christus ging das zum Beispiel noch bis über das 50. Lebensjahr hinaus, wo man sich mit dem Älterwerden automatisch auch geistig weiter entwickelte; wie wir das heute selbstverständlich von den Kindern kennen. Ein achtjähriges Kind versteht einfach mehr als ein Vierjähriges, ohne dass es dafür etwas hätte tun müssen. Bei den alten Ägyptern hätte sich der Mensch bis zum 40. Lebensjahr auf diese Weise von alleine geistig weiterentwickelt, während es dann in der griechisch-lateinischen Zeit nur noch vom 28. bis 35 Lebensjahr möglich war. Heute hören wir schon mit dem 27. Lebensjahr auf, einen Zusammenhang zu haben mit der leiblichen Entwicklung. Wer dann nichts mehr für seine geistige Weiterentwicklung tut, bleibt immer eigentlich siebenundzwanzig Jahre alt. Und wer sich heute die Gesellschaft anschaut erkennt das auch: Die Gesellschaft ist eine jugendlich- unreife mit allen dazugehörigen Albernheiten. 

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Steiner: "Der gegenwärtige Mensch bleibt entwicklungsfähig bis in das siebenundzwanzigste Jahr hinein. Er fängt dann an, gewissermaßen sich in seinem Seelisch-Geistigen ganz zu emanzipieren von dem Physisch-Leiblichen. Sie sehen daraus, dass einmal der Zeitpunkt kommen wird, wo die Menschen nur entwickelungsfähig sein werden bis zu ihrem vierzehnten Jahre. Das ist ein Zeitraum, der gewiss eintreten wird."

"Der Mensch darf sich heute nicht zufrieden geben, mit dem, was ihm von außen anfliegt, denn es fliegt ihm nur bis zu seinem siebenundzwanzigsten Jahre etwas an. Nachher mumifiziert er: nachher muss das Geistig-Seelische aus der geistigen Welt heraus seine Kräfte holen."


"Man kann heute eben siebenundzwanzig Jahre sein, auch wenn man ein siebzigjähriger Greis ist den gezählten Jahren nach, und kann französischer Ministerpräsident sein und Clemenceau heißen. Das ist das Geheimnis der Menschheitsentwicklung, dass das Altwerden nicht mit der Erinnerung der Jahre zusammenhängt, sondern, dass heute derjenige, der wirklich alt werden will, dieses dadurch werden muss, dass er Geistiges in seine Seelenentwicklung hinein bekommt. Das ergibt Ihnen für unser Zeitalter die eminente Notwendigkeit, zum spirituellen Leben sich hinzu zu wenden."

GA 196. Vortrag vom 16. Januar 1920.



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