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 Das Phantom Al-Qaida 



Warum es Al Qaida nicht geben kann


Al-Qaida soll eine Organisation mit einem weltumspannenden Netz sein. Nach den offiziellen Darstellungen müsste sie fähig sein, in allen möglichen Ländern radikale Islamisten, die sich ihr anschließen wollen, als Neulinge aufzunehmen. Das muss man sich jetzt einmal konkret vorstellen: In London zum Beispiel wächst ein muslimischer Junge heran, der von Al-Qaida gehört hat und irgendwann den Entschluss fasst, sich in ihren Dienst stellen zu wollen. An wen soll er sich nun wenden?

Er wird vielleicht in der Moschee nachfragen, wo sich denn hier eine Al-Qaida-Gruppe trifft. Der Imam wird ihm dann wahrscheinlich einen gehörigen Moralvortrag erteilen und eine Abfuhr verpassen; oder aber - wenn er wirklich ein so radikaler Prediger sein sollte, wie es die Medien manchmal darstellen, und in eine Al-Qaida eingeweiht wäre, dann wird er sagen: Woher soll ich wissen, dass du kein Infiltrant vom Geheimdienst bist? Ich werde dir nichts sagen.

Ja, woher sollte eine Al-Qaida wissen, ob ein Neuer nicht ein Infiltrant ist? Wenn eine Organisation in aller Welt offen für Neulinge ist, dann können auch immer Infiltranten hineingelangen. Wenn es sich bei Al-Qaida wirklich um eine so geheime islamische Terrororganisation handeln sollte, dann könnte sie in dieser weltumspannenden Form mit eigenem Netzwerk und Infrastruktur niemals so lange bestehen, selbst wenn alles auf privaten Kontakten aufgebaut ist. Geheimdienstler wissen, dass es schon im kleinsten Kreis unheimlich schwierig ist, ein verbrecherisches politisches Unternehmen durchzuführen. Schon da kann man sich untereinander kaum trauen - und das zu recht: Wenn ein großer Geheimdienst Interesse daran hat, so eine Gruppe zu zerschlagen, dann bietet er einem Informant Millionen, so dass dieser kein Problem mehr damit hat, zum Beispiel seinen eigenen Bruder zu verraten.

Umgekehrt wird also auch derjenige radikale Moslem, der sich theoretisch gerne Al-Qaida anschließen will, sobald er sich konkrete Schritte überlegt, merken, dass er überhaupt nicht wissen kann, mit wem er es da zu tun hat. Er kann schließlich nicht alle persönlich kennen - da es ja ein weltumspannendes Netz sein soll. Jeder könnte ihn verraten. Kein kluger Terrorist würde so einer großen Organisation vertrauen und sich ihr anschließen. Und für diejenigen Islamisten, die wirklich einmal so dumm sein sollten, den "Al-Qaida-Ortsverband" aufzusuchen, wird die CIA schon vorgesort haben, indem sie diesen Verband als Scheinorganisation betreibt. Sie wird diejenigen, die so in ihre Fänge geraten sind, ein bisschen konspirieren lassen, um dann schließlich in den Medien das erfolgreiche Ausheben eines Terrornests als Beweis vorführen zu können. 

Kritische Pressestimmen

In einem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel "Terror ohne Ziel" wird sehr deutlich, dass Al-Qaida ein sehr unglaubwürdiger Verein ist. Der Journalist wundert sich hier darüber, dass hinter der "Terrororganisation" offensichtlich keine Strategie steckt. Die Tatorte umspannten zwar mittlerweile fast die ganze Welt, doch sei kaum zu verstehen, was Al-Qaida eigentlich will. "Es wirkt mitunter als habe man außer dem Verbreiten von Schrecken kein langfristiges Ziel mehr. Führen die Islamisten nun eigentlich Krieg gegen die arabischen Regime oder gegen die Briten? Ist die Vertreibung der USA aus dem Irak geplant oder gleich die Vernichtung des Westens? Oder geht es um einen Gottesstaat in Ägypten.[...] Sie kämpft gegen alle. Das einzige Konzept, das hier noch zu erkennen ist, lautet: Terror um des Terrors Willen. Diese Gewalt ist zum Selbstzweck geworden." Al-Qaida habe komischerweise weder eine politische noch soziale Agenda, wobei sie doch mit einer solchen viel mehr Druck auf Regime ausüben könnte. (http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/309/57252/).

Das seltsame Erscheinungsbild wird klar. Warum sollten sich Menschen ohne Ziel umbringen? Hinter wirklichen Selbstmordattentätern stehen immer klare Ideologien, etwas anderes macht sie nicht so fanatisch, dass sie sich freiwillig umbringen. Außerdem haben alle Terroranschläge der "Al-Qaida" die Regierungen des Westens gestärkt und Hass auf den Islam erzeugt. Warum sollten Islamisten Interesse daran haben?

Man könnte sagen, dass die Öffentlichkeit das, was man immer den "Verschwörungstheoretikern" vorwirft, zur Zeit selbst praktiziert. Man wirft den "Verschwörungstheoretikern" nämlich vor, dass sie daran glauben, dass es eine alles umspannende undefinierte Macht gibt, die niemand kennt, die aber überall wirkt, die alles kontrolliert aber nie zerstritten ist und niemals durch Abweichler auffliegt. Nichts anderes glaubt man von Al-Qaida. Das ist zur Zeit die größte Verschwörungstheorie.

Sogar die BBC vertrat in einem Fernsehbericht die These, dass Al-Qaida nur ein Mythos sei. Die Netzzeitung schreibt über diesen Bericht am 15. Oktober 2004:

"Nach eingehenden Recherchen sind Reporter des Senders zu dem Schluss gekommen, dass Al-Qaida ein Mythos sei, ein Schauermärchen, das aus sich selbst heraus immer wieder neu entwickelt werde. Die Bedrohung mit einer 'Schmutzigen Bombe' desgleichen: Ihre Gefahren werden demnach überschätzt. Und bislang hält keine der von Sicherheitsbehörden in aller Welt behaupteten Verbindungen zwischen den Massenmördern vom 11. September 2001, den Bombern von Bali, den Sprengsatzbastlern vom 11. März in Madrid, den Aufständischen in Irak und anderen islamischen 'Terrorzellen' faktenorientierten Prüfungen stand.

Die Medien, stellt die BBC fest, kolportieren Nachrichten über derlei Gefahren und Vernetzungen, die zu weiteren Nachrichten über derlei Gefahren und Vernetzungen führen. Der wichtigste Realitätsbezug solcher Nachrichten sind laut BBC Informationen von Geheimdiensten, die wiederum ihre Quellen und Recherchen nicht offenlegen. Das mache den islamischen Terrorismus, so weit seine Globalisierung und einheitliche Führung behauptet wird, zu einem Mythos, von dem sowohl die Politiker profitieren, die ihn verbreiten und den Terrorismus bekämpfen, als auch die Terroristen selbst. Jeder islamistische Einzeltäter verfügt damit über die Schlagkraft einer weltweit verzweigten Organisation. Damit gewinnt auch jedes Attentat höchste Wichtigkeit für den nicht unmittelbar betroffenen Rest der Welt. [...]

Curtis vergleicht die Lage mit dem Kalten Krieg. Zwei sich sich gegenseitig verteufelnde und überzogen darstellende Ideologien prallen aufeinander, gelegentliche offene Gewaltausbrüche sind zwar die Ausnahme, bestimmen aber die Regeln der Wahrnehmung. Al-Qaida ist demnach ein juristisch motiviertes Konstrukt, geschaffen von amerikanischen Sicherheitsbehörden, die nach den Anschlägen auf US-Botschaften in Afrika und die USS 'Cole' in Jemen eine kriminelle Organisation benennen mussten, um auf der Basis eigentlich gegen die Mafia gerichteter Gesetze ein Verfahren gegen den Terroristenführer Osama bin Laden und seine Leute zu eröffnen.

Zwar gibt es unbestritten weltweite Verbindungen unter gewaltbereiten islamischen Extremisten, doch das Bild einer kadermäßig aufgebauten Organisation mit klaren Befehlsstrukturen ist laut Curtis nicht mehr als eine Sprachregelung, eine gesetzte Definition, um die Sache unter einen Begriff zu fassen und juristisch und politisch greifbar zu machen. [...] Der 11. September 2001, so die These, erlaubte es den Neokonservativen, ein nach bewährtem Muster bereits im Aufbau befindliches neues mythisches Feindbild weltweit verbindlich zu machen." [http://www.netzeitung.de/medien/309332.html]

Dem Mata Hari Newsletter vom 14.09.05 zufolge berichtete die fünftgrößte türkischen Zeitung "Zaman", dass es sich auch nach Angaben des türkischen Geheimdienstes bei Al-Quaida nicht um eine Organisation handelt, sondern um ein Element einer geheimen CIA-Operation. Die Zeitung schreibt: "Es gibt keine Organisation Al-Quaeda. Das Konzept 'fighting terror' ist der Hintergrund für Kriege, angezettelt durch die Kräfte der 'One World Order' und soll nach der italienischen Operation 'Gladio' dazu dienen, die entsprechenden Aktionen auszulösen." Es ist interessant, dass der türkische Geheimdienst zugibt, dass der "Neocon Krieg gegen den Terrorismus" ein absolut künstliches Konstukt ist. Im weiteren Verlauf der Berichterstattung werden auch Namen von angeblichen Terroristen wie: Louai Sakra, Abdurahma Khadr, Ali Mohamed (ehemaliger US-Sergeant ), Ayman al-Zawahiri, Hamid Rezua Zakeri, Osama Nasr unter anderem genannt, die alle vom CIA rekrutiert wurden, um Al-Quaeda glaubhaft erscheinen zu lassen.

Die Steinbergrecherche schreibt: "Brendan O'Neill von Spiked-online ist einer norwegischen Al-Qaida-Spur nachgegangen. Er hat die Pressemeldungen geprüft: CNN, Intel, Christian Broadcasting Network und Sunday Times; sie taugen alle nichts. Das angebliche Beweisdokument belege keine Al-Qaida-Beteiligung. Knut Mellenthin von der jungen Welt meint ergänzend: 'Wenn Islamisten es für zweckmäßig gehalten hätten, in Europa Bomben in Züge oder auch, wie ihnen als Absicht immer wieder unterstellt wird, in Einkaufsstraßen zu platzieren, hätten sie es schon längst getan – zumal, wenn sie sich, wie behauptet wird, auf ein weltweites Netzwerk stützen könnten.' [...] Matthias Bröckers hat die Ethymologie des Organisationsnamens erforscht. 'AlQaida' sei eine Erfindung des Westens. Weder seien Manifeste oder Bekennerschreiben unter diesem Namen bekannt, noch habe Osama bin Laden, ihr vermeintlicher Chef, ihn selbst verwendet. 'Al Qaida' bedeute in mehreren arabischen Ländern nichts anderes als 'Toilettenschüssel'. Die Kinder würden sich totlachen, wenn sie das Wort hören." [http://www.steinbergrecherche.com/alqaida.htm]

Sogar die Zeitung "Die Welt" schrieb am 13.7.05: "Auch können angehende Terroristen nicht auf die Unterstützung von al-Qaida hoffen, aus dem einfachen Grund, da al-Qaida allen Beteuerungen des Gegenteils zum Trotz als Organisation nicht mehr existiert. [...] Alles, was von al-Qaida geblieben ist, ist der klangvolle Name, der seine Magie für wütende Moslems in aller Welt vor allem deshalb bewahrt hat, weil es bisher nicht gelungen ist, Osama Bin Laden gefangenzunehmen oder zu töten. [...] [http://www.welt.de/data/2005/07/13/744849.html]

Bemerkenswert auch ein Satz in einem Spiegelartikel über Al-Qaida: "Das Netzwerk hat sich seit dem Afghanistankrieg 2001 massiv nach außen geöffnet." Eine geheime Terrororganisation, die der Hauptfeind einer Supermacht ist und ständig Gefahr laufen muss, ausfindig gemacht und zerschlagen zu werden, dürfte sich niemals nach außen öffnen! (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,378580,00.html)

Am 15. Juli 2005 sagte selbst Tony Blair in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox, befragt zur möglichen Rolle der Al-Quaida bei den Anschlägen, dass es keine Organisation Al Qaida gibt: "Al Qaeda is not an organization. Al Qaeda is a way of working ... but this has the hallmark of that approach." Al-Qaida ist keine Organisation. Al-Qaida ist eine Vorgehensweise … und dies ist geprägt von dieser Art zu handeln."

Am 10. April 2006 verlautete die Presse, dass die britische Polizei nun herausgefunden habe, dass hinter den Londoner Anschlägen doch nicht Al-Qaida stecke und sie vielmehr von Einzeltätern inszeniert worden seien. Einen Tag später dann plötzlich auf Seite eins der Süddeutschen Zeitung die Meldung, dass man das selbe nun in Spanien herausgefunden hat: Dass hinter dem Anschlag von Madrid nicht Al-Qaida steckt. In dem Artikel heißt es auch:

"Dass al-Qaida längst mehr Idee denn Organisation ist, haben auch die Londoner Anschläge im Juli 2005 gezeigt..." (http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/754/73681/)

Es scheint, als wolle man von der Theorie von der Super-Terrororganisation doch langsam zurückrudern, bevor Zweifel aufkommen. Allerdings sind auch die jetzigen Dementi unlogisch: Dass man nun angeblich so sicher weiß, dass es keinen Auftrag einer internationalen Organisation gegeben hat, setzt voraus, dass man es auch wissen würde, wenn es einen solchen Auftrag gegeben hätte. Unter solchen Umständen, dass die Polizei geheime Aufträge so genau nachverfolgen kann, kann aber keine internationale Terrororganisation geheim bleiben.



Karl Weiss schreibt als Kommentar zu diesen jüngsten Pressemeldungen:

"[...] Sowohl beim Madrider Anschlag als auch - etwas mehr als ein Jahr später - beim Londoner wurden kurz danach auf dubiosen Websites Erklärungen der ‚Al-Qaida’ gefunden, die die Verantwortung für die Anschläge übernahm. Wenn also nun feststeht, dass sie gar nicht dahinter steckte, wer hat dann diese 'Verantwortung übernommen'-Erklärungen verfasst und ins Web gestellt? Und - noch verzwickter, wenn es nicht ‚Al-Qaida’ war, irgendjemand dies auf jenen Websiten aber behauptete, warum hat die wirkliche ‚Al-Qaida’, warum hat Osama Bin Laden dann nicht ein Video veröffentlicht, daß man es nicht war?[...]

Der Begriff Al-Qaida heißt auf arabisch: Der Ort. Es kann aber auch heißen: ‚Das Örtchen’ und deshalb würde sich niemals eine arabische Terrorgruppe so nennen. Der Begriff wurde vielmehr in den 80er-Jahren geprägt, als sich westliche Stasi-Dienste Osama Bin Laden und seine Terroristengruppe als Kampftruppe gegen die damaligen sowjetischen Truppen in Afghanistan hielten. Man traf sich mit ihm an einem geheimgehaltenen Ort, der einfach den Namen „der Ort" in arabisch erhielt: Al-Qaida.

Später machte man sich Bin Laden und seine Terrortruppe in Bosnien zu nutze, wo Terroranschläge gegen Serben durchgeführt wurden und dann wieder in Tschetschenien: Dort ging es wieder gegen die Sowjetunion und später dann gegen Rußland. Zu irgendeinem Zeitpunkt - so die Version westlicher Stasi-Dienste - habe Osama sich dann von seinen Sponsoren abgewendet und sie fortan für das Böse in Menschengestalt erklärt. Auch dies ist ein wenig ungewöhnlich. Osama hatte über 10, 15 Jahre nicht die geringsten Skrupel, im Dienst der USA und ihrer und anderer westlicher Geheimdienste zu stehen und dann plötzlich entdeckte er, dass diese Auftraggeber das absolute Böse sind? Von Paulus zu Saulus?
[...]" [http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1823708/]. 

Der ehemalige Agent des Französischen Militärgeheimdienstes Pierre Henry Bunel sagte: "Die Wahrheit ist, es gibt keine islamische Armee oder Terroristengruppe mit dem Namen Al-Qaida. Und jeder informierte Geheimdienst-Angetsellte weiß das. Aber es gibt eine Propaganda-Kampagne, damit die Öffentlichkeit an die Präsenz einer identifizierten Einheit glaubt, die das Böse verkörpert, nur um den Fernsehzuschauer dazu zu bringen, eine vereinheitlichte internationale Herrschaft im Krieg gegen den Terror zu akzeptieren."  (http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=BUN20051120&articleId=1291)


Literaturhinweis:
Jürgen Elsässer: Wie der Dschihad nach Europa kam. Gotteskrieger und Geheimdienste auf dem Balkan. Wien 2005.

"Terrorstorm": Freies Stream-Video auf Deutsch über den inszenierten Terrorismus:
http://video.google.de/videoplay?docid=5024787479139933029

Siehe auch:

US-Programmierer enttarnt "Al Qaida"-Videos als Pentagon-Produkte: http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=789&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=08

Mossad-Agent veröffentlicht gefälschtes "Al-Qaida Video":
http://www.infokrieg.tv/pearlmans_falsches_kaida_tape_310507.html

Die geheimdienstliche Vita Osama Bin Ladens:
http://www.chronos-medien.de/texteinblicke.html

Zur Frage von Bekennervideos im Internet, siehe:
http://www.infokrieg.tv/bin_laden_video_schwindel_110907.html
http://karlweiss.twoday.net/stories/3452910/
http://www.main-rheiner.de/blogs/?p=129



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