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Anmerkungen zu Antibiotika


Die vermehrt auftretenden Viren, die mit einer Krankheit einhergehen, sind nicht die Ursache der Krankheit,  sondern eine Heilungsreaktion des Körpers. Sie sind die kleinen Müllmänner, die in der Heilungsphase den kranken Körper aufräumen. Sie abzutöten bedeutet, dem Körper sein eigenes Heilungsinstrument zu nehmen. Kurzzeitig geht es einem nach der Einnahme von Antibiotika zwar besser, da die Symptome unterdrückt werden. Andererseits wird aber auch die Heilung unterdrückt, mit der nun einmal gewisse Symptome und Beschwerden einhergehen. Das heißt, man zögert die Heilung meistens nur hinaus und die Symptome treten bald wieder auf.

Eine Studie, die Jane Garbutt an der Universität Washington durchführte, kam zu dem Ergebnis, dass Kinderärzte zum Beispiel bei Entzündungen der Nebenhöhlen weniger Antibiotika verschreiben sollten, da die Bakteriengifte nur in seltenen Fällen gegen die verbreitete Erkrankung helfen würden. Von 160 Kindern, die unter dieser Krankheit litten, ging es zwei Wochen nach Beginn der Studie 80 Prozent besser, wobei es keine Rolle spielte, ob sie Antibiotika erhalten hatten oder nicht. Kinder, die nur ein Scheinmedikament bekommen hatten, fehlten nicht länger in der Schule und waren genauso schnell wieder fit. (1)


Franz Konz schreibt über Antibiotika: "Antibiotika sind eine Krankheitsblockade und haben böse Nebenwirkungen. Die Krankheit wird jetzt nämlich nicht ausgeheilt, die Gifte werden nicht mehr durch erhöhte Schweißabsonderung ausgeschwemmt; sie werden auch nicht über beschleunigten Stuhlgang oder durch Abhusten ausgeschieden. Nein, sie bleiben im Körper und werden dort eingelagert. Die Ablagerungen der Giftstoffe im Unterhautgewebe bewirken über einen längeren Zeitraum dann chronische Erkrankungen." (2)

Alle modernen Antibiotika wirken gegen (="anti") die Bakterien. Und zwar ausnahmslos gegen alle Bakterien! Mithin auch gegen jene, die für den menschlichen Organismus unerlässlich sind, wie etwa die physiologischen Darmbakterien. Es wird einfach alles umgebracht, was dem Antibiotikum in den Weg kommt. Das kann bei lebensbedrohlichen bakterienüberwucherten Zuständen eine Hilfe sein, im medizinischen Alltag ist es jedoch ein Fluch, denn es verführt dazu, die scheinbar schnelle Lösung zu suchen. 

Die Wirkung von Antibiotika auf die Darmflora ist so gravierend, dass schon nach einer einmaligen Antibiotikatherapie die Konzentration von Enterolactonen im Blut bis zu 16 Monate lang erniedrigt ist. Diese von Darmbakterien aus Pflanzeninhaltsstoffen gebildeten Moleküle sollen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Brustkrebs schützen. Nach einer Antibiotikabehandlung ist deshalb eine gesunde Ernährung mit ballaststoffreicher Kost besonders wichtig. (3) 

Eine Studie des Henry Ford Health System fand heraus, dass Antibiotika bei Kleinkindern das Asthma-Risiko erhöhen. Kinder, die im ersten halben Lebensjahr mit Antibiotika behandelt wurden, erkrankten mit 2,6 fach höherer Wahrscheinlichkeit an einem allergischen Asthma. Bei der Einnahme von Breitbandantibiotika steigerte sich die Wahrscheinlichkeit auf 8,9 fach. Die leitende Wissenschaftlerin Christine Johnson geht laut New Scientist (http://www.newscientist.com) davon aus, dass diese Medikamente die Entwicklung des Immunsystems beeinträchtigen. Durch die Veränderung der Bakterienkulturen im Darm könnte es für das Immunsystem schwerer zu erkennen sein, welche Bakterien schädlich sind und welche nicht. Je häufiger die Antibiotika verabreicht wurden, desto höher wurde auch das Asthmarisiko. (4)

 
Quellen:

(1)
Schrot & Korn, Juli/August 2001 - Magazin Matrix 3000  B.8/2001.

(2) Franz Konz: der Große Gesundheits-KONZ (http://www.bfgev.de).

(3) Apotheker Rüdiger Freund auf: http://www.nai.de/extra_darmflora.html

(4) Pte vom 01.10.2003 (http://www.medizinmarktplatz.de/topnews.php3?ix=946)




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