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Passen wir auf unsere Gedanken auf!

Nicht nur hochbegabte Oberpriester können magische Wirkungen hervorrufen, sondern jeder Mensch tut es fortwährend - meist jedoch ohne sich dessen bewusst zu sein. Auch dies lässt sich heute bereits durch eine Fülle verschiedenster wissenschaftlicher Messverfahren mit modernsten technischen Mitteln nachweisen. Der studierte Physiker und Psychologe Günter Haffellder, Leiter des Stuttgarter "Instituts für Kommunikation und Gehirnforschung", kann beispielsweise mittels der EEG-Spektralanalyse (eine von ihm selbst weiterentwickelte Form der der herkömmlichen Elektrophalographie) nicht nur physiologische Veränderungen in den Gehirnen von Heilern und Patienten während geistiger Behandlung nachweisen, sondern auch solche von gewöhnlichen Menschen während alltäglicher Tätigkeiten, zum Beispiel von Lehrern und Schülern. Auf dem [PSI] - Kongress berichtete er von EEG-Untersuchungen von Lehrern und Schülern, bei denen sich herausstellte, dass der Lehrer nur durch seine innere Haltung einen massiven und messbaren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Schülergehirns ausübt.

Im Rahmen eines solchen Experiments mit zwei Lehrern und einem Schüler sagen die Forscher - ohne dass es die Lehrer voneinander wissen - dem einen Lehrer, er habe es bei dem Versuchskind, das gemessen werden soll, mit einem hochbegabten Schüler zu tun, während man dem anderen Lehrer sagt, dass das Kind aus der Sonderschule käme. Im ersten Fall zeigt sich, dass der Schüler die Aufgabe, die ihm der Lehrer stellt, sehr leicht lösen kann. Im zweiten Fall hingegen zeigen die EEG-Messungen, dass der Lehrer schon durch das bloße Betreten des Raumes, in dem der Schüler sitzt, noch bevor die Aufgabe überhaupt gestellt wurde, im Gehirn des Schülers eine massive Irritation des Schülers im Bereich des sogenannten Beta-Schwingungen (zwischen 14 und 30 Hertz) auslöst, womit eine Angstblockade einhergeht, so dass der Schüler die Aufgabe nicht oder nur sehr mühsam lösen kann. (...)


Diese Erkenntnisse führten bei Lehrern und Therapeuten dazu, nun ganz bewusst auf eine konstruktive Ausrichtung der eigenen Gedanken und Worte zu achten, insbesondere bei der Krankenbetreuung in der Nähe des Patienten, da vor allem im Bereich der dem Schlafbewusstsein zugeordneten Deltawellen intensive "Übertragungen nonverbaler Gedankenmuster und Informationen stattfinden, so dass sich konstruktive Gedanken zwischen Betreuer und Patient ebenso übertragen wie solche, sie sich ungünstig auf die Motivation des Patienten auswirken [...] (Günter Haffelder: Lernen Optimieren - Lernstörungen verhindern..., in: "co'med" Nr 10/1998.)

Mit anderen Worten: "aus meinen reinen Gefühlen und Gedanken zieht die Welt ebensolchen Nutzen wie aus meinem Wohlverhalten. [...] Ich muss zugeben, dass mein Gefühl ebenso eine Wirkung hat wie eine Verrichtung meiner Hand", so Rudolf Steiner Anfang des 20. Jahrhunderts. (Rudolf Steiner. Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (GA 10) S.107/108.)


Quelle: Das Geotheanum. Nr.4/ 20. Januar 2002. 


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