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Die Wirkung von Haschisch


In den 60iger und 70iger Jahren sind einige Studien entstanden, wonach Haschisch und Marihuana "relativ harmlos" sein sollen. Dass durch das Kiffen die Zellen des Freude-Zentrums im Gehirn unwiederbringlich zerstört werden und man außerhalb des bekifften Zustandes die Fähigkeit zu einem normalen Hochgefühl verliert, bestreiten aber selbst diese Studien nicht. Dass Haschisch gleichgültig und leicht apathisch einerseits macht und anderseits zu grundlosen Wutausbrüchen führt und außerdem zu einer unmotivierten, lustlosen Lebensweise, ist ALLEN klar, aber sie nennen diesen Zustand "relativ harmlos". Ebenfalls seit den 70iger Jahren forschen weltweit Wissenschaftler jedoch auch noch einiges genauer. Dr. Carlton Turner von der Universität von Mississippi beispielsweise hat als einer von vielen Forschern selbst Untersuchungen angestellt und über 6500 wissenschaftliche Untersuchungen weltweit gesammelt. In dem Buch "Hasch- Zerstörung einer Legende" von Peggy Mann  sind einige dieser Untersuchungsergebnisse zusammengefasst. Hier ein paar Stichpunkte, die zu denken geben:

- Keine Droge verursacht so ernsthafte Gehirnschäden wie Cannabis. Bei Mäusen wurden diese typischen Gehirnschäden selbst dann noch gefunden, wenn nur die Großväter der Mäuse Haschisch bekommen hatten (die Gehirnschäden sind unter anderem für die Gleichgültigkeit, lustlose Lebensweise und die Wutausbrüche verantwortlich, aber auch Kreativität, höhere Denkaktivitäten und die Instinkte werden gestört).



- Dr. Heath: "Ich behaupte, dass ich keine andere Droge kenne, einschließlich Alkohol, die so viele verschiedene Hirnzellschäden bewirkt, wie wir sie bei unseren stark haschberauchten Versuchsaffen festgestellt haben." (Die Affen hatten zwei Joints pro Tag an fünf Tagen in der Woche bekommen.)

- Haschisch reduziert die Chromosomenzahl in den Zellen (und beeinträchtigt damit ALLE Körperfunktionen). Bei Mäusen fand man selbst bei drogenfreien Kindern von Haschisch-Vätern DIESELBEN Chromosomen-Schäden in den Hoden, wie bei den Vätern, die das Hasch bekommen hatten.

- Dr. Susan Dalterio, Marihuana-Forscherin: "Abnormitäten werden über Generationen hinweg weitervererbt." (Besonders häufig treten bei Kindern von kiffenden Vätern oder Müttern auch Herzabnormitäten, Hyperaktivität und eine lebenslange Schwächung aller Organe auf.)  - Dr. Akira Morishima: "In den 20 Jahren, in denen ich menschliche Zellen untersucht habe, habe ich niemals irgend eine andere Droge erlebt, einschließlich Heroin, die ähnlich schlimme DNS-Schäden hervorgerufen hat, wie Marihuana."

- In Alkohol und Kokain ist je ein chemischer Stoff enthalten. In den 228 untersuchten Cannabis-Sorten wurden je 421 verschiedene chemische Stoffe gefunden, die zudem im Körper in 2000 chemische Substanzen metabolisiert werden, damit der Körper sie im Verlauf eines Monats (so lange braucht der Körper bereits zum Abbau eines Joints) wieder abbauen kann.

- Die krebserregenden Stoffe Benzanthren und Benzpyren fand man im Hasch-Rauch in Mengen, die teilweise doppelt so hoch waren wie im Tabakrauch.

- Haschisch und Marihuana haben auch eine verheerende Wirkung auf den Strömungwiderstand der Luft in den Lungen. Dieser Wert bestimmt, wie gut man Sauerstoff im Körper aufnehmen kann. Eine Studie zeigt, dass ein einziger Joint einen weit größeren Strömungswiderstand bewirkt als sechzehn Tabakzigaretten! Besonders Asthmatiker verkürzen deshalb ihr Leben durch Kiffen drastisch.

- Alle Studien, die zur Wirkung von Marihuana auf das Immunsystem durchgeführt wurden, haben in allen drei Komponenten des Immunsystems ebenfalls stark schädigende Wirkungen gezeigt. Die T-Lymphozyten von Haschrauchern sind zu 44 Prozent weniger in der Lage, fremde Substanzen zu bekämpfen als bei Nicht-Haschrauchern. Bei den B-Lymphozyten wird die Produktion erheblich gesenkt und selbst fünf Wochen nach einem Joint ist die Antikörper-Produktion immer noch genauso ausgeschaltet. Bei den neutrophilen Leukozyten zeigten Untersuchungen, dass bei Haschrauchern KEINE mehr in Ordnung war.

- Dr. Carlton Turner: "Keine andere Droge verbleibt so lange im Körper wie Cannabis. (Das liegt daran, dass die Wirkstoffe fettlöslich sind, im Blut mitschwimmen und sich im fetthaltigen Teil JEDER Zelle des Körpers anhängen können. Da das Gehirn und die Fortpflanzungsorgane besonders fetthaltig sind, lagert sich die Droge dort am besten ein. Um einen einzigen Joint abzubauen, braucht der Körper EINEN MONAT.). Es gibt keine andere legale oder illegale Droge, die jedes wichtige Organ im Körper angreift, jedes System im Körper und jede Zelle! Der einzige andere Stoff, von dem bekannt ist, dass er genauso lange im Körper bleibt, ist das Insektenvertilgungsmittel DDT, das deshalb verboten wurde".

Quelle:  Peggy Mann: "Hasch - Zerstörung einer Legende". Frankfurt, 1999.

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Die Zeitung "Die Welt" schreibt: Besonders soziale Probleme entstehen für Kiffer, weil sie häufig motivationslos sind. Neuseeländische Wissenschaftler von der Christchurch School of Medicine entdeckten in diesem Jahr: Starker Cannabis-Konsum erhöht deutlich das Risiko, Schule oder Universität ohne einen Abschluss zu verlassen.
Auf eine bedrohliche Folge macht der Darmstädter Psychiater Martin Hambrecht vom evangelischen Krankenhaus Elisabethstift im Magazin "Psychiatrische Praxis" aufmerksam: "Fünf bis zehn Prozent schizophrener Psychosen werden durch Cannabis ausgelöst. Das Suizidrisiko ist um ein Vielfaches erhöht."

Quelle: http://www.welt.de/data/2004/09/14/332166.html?prx=1



Siehe auch: http://www.zeitenschrift.com/magazin/23011-haschisch.ihtml




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